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Sie möchten unsere Jodel mit Ihrer Firma und/oder Ihrem Fachwissen unterstützen? Kontaktieren Sie Manuel Stokinger per E-Mail.
Ein Herzensprojekt der Fliegergruppe Hülben
Das Hagelunwetter im Sommer 2013 ist vielen Menschen in der Region noch lebhaft in Erinnerung – zahlreiche Gebäude und Fahrzeuge wurden damals beschädigt. Auch unsere vereinseigene Robin DR400, von den Piloten liebevoll „Jodel“ genannt, blieb dabei nicht verschont. Mit großem Einsatz vieler Mitglieder der Fliegergruppe Hülben, insbesondere auch der Jugendgruppe, wird das Flugzeug somit derzeit umfassend restauriert und Schritt für Schritt mit viel Zeit, Engagement und handwerklichem Können wieder aufgebaut. Schon jetzt verkörpert das Projekt damit ein Ausdruck von Engagement und Gemeinschaftssinn – Werte, die unseren Verein prägen.

Ein Flugzeug mit Geschichte
Für unseren Verein spielt die „Jodel“ schon seit vielen Jahren eine zentrale Rolle – sowohl als Schleppflugzeug für die Hülbener Segelflugzeuge als auch als Schulungsflugzeug in der Motorausbildung. Für viele Pilotinnen und Piloten im Verein ist sie daher ein prägender Teil ihrer fliegerischen Ausbildung.
Beim schweren Hagelunwetter 2013 wurde das Flugzeug jedoch stark beschädigt; insbesondere auch die Bespannung erlitt eine kosmetische Verunstaltung. Zwar konnten die Schäden über die Jahre hinweg immer wieder fachgerecht instandgesetzt werden, doch um die Maschine dauerhaft in einwandfreiem Zustand zu erhalten, war schließlich eine umfassende Restaurierung unumgänglich. Seitdem arbeitet der Verein daran, die Maschine wieder vollständig instand zu setzen.
Aufwendige Restaurationsarbeiten
Im Rahmen der Restaurierung begannen daher ab Januar aufwendige Vorbereitungen: Die DR400, ein klassischer Holzflieger mit stoffbespannten Tragflächen, wurde in der Mosbacher Werft zunächst bis aufs Grundgerüst zerlegt, Bauteile verstärkt, geschliffen und technisch überprüft. Von besonderem Aufwand war dabei die Vorbereitung der Holztragflächen, die für die neue Bespannung erst sorgfältig instandgesetzt werden mussten.



Gemeinschaftsprojekt des Vereins – Workshop in Mosbach
Den entscheidenden Schritt übernahmen jedoch unsere Vereinsmitglieder selbst – vor allem die Jugend. So investierten mehrere junge (Nachwuchs-) Pilotinnen und Piloten ihre Faschingsferien, Semesterferien oder Urlaubstage, um die Bespannung der Maschine eigenhändig durchzuführen. Unter fachkundiger Anleitung fand in der Werft in Mosbach ein einwöchiger Workshop statt, bei dem die neue Stoffbespannung professionell aufgebracht wurde. Dabei ging es nicht nur um handwerkliche Arbeit und Geschick, sondern auch um Lernen, Wissensaneignung und Verantwortung.











Neben der Werkstattarbeit prägte dabei natürlich ebenso das Gemeinschaftsleben die Woche: In einem eigens angemieteten Haus wurde gemeinsam gekocht, weitere Restaurierungsschritte geplant, lustige Momente erlebt und sogar für einen kommenden musikalischen Auftritt – im Bademantel – geprobt.

Unterstützung für die Projektfinanzierung
Trotz großer ehrenamtlicher Eigenleistung stellt das Projekt eine finanzielle Herausforderung für die Fliegergruppe dar. Ein wichtiger Meilenstein gelang an dieser Stelle unserem Projektverantwortlichen Kevin Sel durch seine erfolgreiche Teilnahme an einer Sponsoring-Ausschreibung der Firma Lanitz aus Leipzig. Der Verein gewann somit das notwendige Bespannmaterial, wodurch immerhin ein Teil der Materialkosten gedeckt werden konnte.
Daneben organisierte Vereinsausbildungsleiter Manuel Stokinger ein Benefizkonzert in der Erkenbrechtsweiler‘ Besenwirtschaft „Zum Mostkrug“. Unterstützt von der Nachwuchspilotin Laura Kullen am Saxofon gestalteten Stokinger und Sel einen musikalischen Abend zugunsten des Restaurierungsprojekts.
Jedoch können weitere kostenintensive Arbeiten, die den hohen Sicherheitsstandards und Dokumentationspflichten der Luftfahrt unterliegen, weiterhin nicht vollständig in Eigenleistung erbracht werden. Ergänzend zu den bereits stattgefundenen Aktionen läuft daher aktuell ebenso ein Online-Spendenaufruf.
Bald wieder in der Luft
Ziel ist es, die Restaurierung der Robin DR400 bald fertigzustellen und die überarbeitete Maschine im Frühjahr 2026 auf der AERO Messe in Friedrichshafen präsentieren zu können. Unabhängig davon soll die „Jodel“ bald wieder regelmäßig auf dem Flugplatz Hülben im Einsatz sein – als Schleppmaschine, Motorflieger für Rundflüge sowie als Schulflugzeug für die kommenden Generationen.

Direkt finanziell unterstützt werden kann das Projekt außerdem über https://gofund.me/518f1a321 oder als Überweisung auf das Konto der Fliegergruppe Hülben e.V., IBAN: DE69 6409 1200 0001 1280 00, Verwendungszweck: Jodel (oder scanne den QR-Code in der BankingApp). Weitere Infos zum Projekt finden sich auf dem Instagram-Account: @fg-huelben. Kontaktmöglichkeit per Mail: manuel.stokinger@fghuelben.de.
Wir freuen uns über jede Hilfe und bedanken uns bereits herzlich bei allen, die uns bis zu diesem Schritt unterstützt haben!
